Write – Markdown Editor

By 29. Dezember 2014Tools

Write App, für Mac, iPhone & iPad

Es gibt zahlreiche Tools, die ich während meiner Arbeit nutze, aber keine ist so wichtig, wie der Texteditor. Mein Tool des Vertrauens ist Write (App Store Link). Auf den ersten Blick ein völlig unauffälliger Markdown Editor, der es aber bei genauerem Hinsehen in sich hat. Keine überfüllte Symbolleiste, Dutzende Icons, die mich von der Arbeit abhalten als unterstützen, einfach nur clean. Ich muss auch keine Funktion in den verschachtelten Menüs suchen um festzustellen, dass es nicht so funktioniert, wie ich es möchte.

Warum Markdown?

Da ich mir gerne schon im Vorfeld Gedanken mache, welche Stellen eines Textes verlinkt oder formatiert werden sollen und ein reines Word-Doc eben nicht so leicht in HTML wandelbar ist, nutze ich einen Markdown-Editor. Andersherum ist es genauso: klar lässt sich ein fertiges HTML in Doc oder RTF umwandeln, ist aber alles andere als unkompliziert und mit mehreren Arbeitsschritten verbunden. Bei Markdown handelt es sich um eine Auszeichnungssprache, die sehr simpel und viel lesbarer ist, als ein HTML-Dokument voll mit Code. Mit der App Write habe ich jetzt eine App gefunden, die mir die Formatierung quasi abnimmt. Extrem praktisch beim Texten fürs Internet.

Was hat Write, was die Konkurrenz nicht hat?

Zugegeben, die meisten Mardkdown-Editoren unterscheiden sich meist nur marginal. Die ausschlaggebenden Argumente liefert mir Write aber mit folgenden Funktionen:

Ordner und Tags: Selbstredend. 100 verschiedene Projekte, mindestens ebenso viele Notizen zu jedem einzelnen davon. Das möchte gut sortiert werden. Die angelegten Ordner lassen sich nach Namen oder Änderungsdatum sortieren. Auch eine Art Quick Look ist implementiert: ein längerer Druck auf einen Artikel zeigt auf dem iPhone/iPad eine Vorschau an. Wenn man dann immer noch nicht fündig wird, kann man auf seine Tags setzen, die vorher möglichts aussagekräftig vergeben worden sind. Übrigens: Hat man mindestens Mac OS X Mavericks installiert, übernimmt das Betriebssystem die Tags für die Dateien und lässt systemweit danach suchen.

Eingabemethoden: Texte am Mac mit Keyboard und Maus schreiben ist das Eine. Wenn man aber am iPad oder iPhone Korrekturen eingeben möchte, ist es meist schwierig direkt beim ersten Mal mit dem Cursor an die richtige Stelle zu tippen. Dafür hat Write eine Art Cursorbutton in die Werkzeugleiste oberhalb der Tastatur gelegt. Eine Art Joystick, der den Cursor durch einfaches Wischen in die entsprechende Richtung genau dort positioniert, wo er hin soll. Die Werkzeugleiste beinhaltet übrigens alle Tools, die man zum formatieren des Textes benötigt, ebenfalls lassen sich von dort aus Hyperlinks setzen oder Bilder platzieren. Bei der Mac App funktioniert selbiges über simple Tastenkombinationen.

Darstellungsoptionen: Hier lassen sich Schriftart, Schriftgröße und Zeilenabstand für die Darstellung am Monitor bzw. Display für den optimalen Schreib- und Leseflow einstellen. Weiterhin hat man die Auswahl zwischen einem hellen und einem dunklen Theme. Ich persönlich nutze am Mac die klassische Variante „Schwarz auf Weiß”, während es am iPad oder iPhone beruhigender wirkt, auf dunklem Hintergrund zu schreiben. Zudem hat man ja manchmal nachts eine geniale Idee, möchte aber ungern vom Flutlicht geblendet werden, wenn man sich das iPhone für eine kurze Notiz schnappt. Auch das „distraction free writing” wird hier groß geschrieben: Im Fullscreen-Modus kann jede Werkzeugleiste, jede Symbolleiste ausgeblendet werden. Es bleibt nur der reine Text auf blankem Hintergrund. Hilft unheimlich gut gegen alle Arten von Ablenkung und vor allem Schreibblockaden. So kann man sich komplett auf das Schreiben fokussieren.

Sync & Sharing: Auch hier hat der User zahlreiche Dienste zur Auswahl. Write kann die Texte unter iCloud, Dropbox, Google Drive oder Evernote sichern. Auch der direkte Export zu WordPress, Tumblr oder auf jeden x-beliebigen FTP-Server ist möglich. Weiterhin können die Artikel in unterschiedlichen Formaten per Mail, Nachrichten oder AirDrop verschickt werden, sowie direkt bei Twitter oder Facebook gepostet werden.

Fazit: Mit dem Markdown-Editor Write ist eine schlanke aber funktionsreiche App für meine Schreibarbeit im Einsatz. Simpel und intuitiv in der Bedienung, selbst für den Einsatz als Notizbuch zu gebrauchen. Der einzige Nachteil, man muss die App für jedes Device separat kaufen. Wenn man sich aber die Konkurrenz Byword oder iA Writer anschaut, stellt man sehr schnell fest, dass auch dort separate Apps nötig und die Kosten etwa gleich hoch sind. Bei allen drei Apps bekommt man aber ein Paket, dass die tägliche – und manchmal nächtliche – Tipperei ungemein erleichtert.

iTunes Links:

 

Write for iPhone - A Note Taking and Markdown Writing App

Download @
App Store

Write for iPhone – A Note Taking and Markdown Writing App Entwickler: Tanmay Sonawane Preis: 1,99 €


 

Write for iPad - A Note Taking and Markdown Writing App

Download @
App Store

Write for iPad – A Note Taking and Markdown Writing App Entwickler: Tanmay Sonawane Preis: 1,99 €

App Store Link für Mac:

 

Write - A Markdown Note Taking & Writing App

Download @
Mac App Store

Write – A Markdown Note Taking & Writing App Entwickler: Tanmay Sonawane Preis: 9,99 €

Bartosz Jung

Bartosz Jung

Ich bin Bartosz, 42 Jahre alt und mit Walkman, Amiga und Star Wars Figuren aufgewachsen. Ich beschäftige mich mit Wordpress, Fotografie und Gadgets. Seit Anfang 2014 befasse ich mich intensiv mit Affiliate-Marketing und eCommerce.

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